Spielberichte 09/10

28.02.10 Tatankas 2 – HCE 0:16 Zuschauer: Der helle Wahnsinn
Das letzte Saisonspiel des HC Ermatingen gegen den nicht in Bestbesetzung angetretenen EHC Tatankas 2 geriet zu einem wahren Schützenfest. Das 1:0 durch HCE-Vertragsausländer Marcus Lacroix schon in der ersten Spielminute bildete den Auftakt zu einer höchst einseitigen Partie, in welcher der Tabellenvorletzte im Wesentlichen durch grossen Kampfgeist und eine bemerkenswerte Fairness glänzte. Das Zepter auf dem Eis aber führten die mit drei Sturmreihen angetretenen Ermatinger. Vor allem der Paradesturm mit Reto Lendenmann (1 Tor, 8 Assists), Roman Kiedaisch (3/2) und Stefan Dietsche (3/0) sowie Verteidiger Marco Som (3/1) und Joel Lallemand (2/2) vermochten sich überdurchschnittlich in Szene zu setzen. Die weiteren Torschützen waren Flo Gardi, Markus Hochuli und abermals Lacroix. Weitere Assistpunkte sammelten Christian Fischer (3), Renzo Barzan (2), Peter Oberhänsli, Andreas Devaux, Hochuli, und Gardi (je 1). Angesichts des 14:0-Stands nach dem zweiten Drittel nahmen die Seebuben im Schlussabschnitt ein wenig den Fuss vom Gas und beliessen es bei zwei weiteren Treffern plus Sicherung des Shut-outs für Ersatzgoali Andreas Vogt, der die wenigen Konterchancen der Tatankas sicher entschärfte. Die Zufriedenheit über den höchsten THL-Spielsieg in der Vereinsgeschichte und eine alles in allem sehr erfreulich verlaufene Saison überwog bei den HCE-Cracks letztlich den kleinen Frust, knapp am dritten Platz in der Schlussrangliste vorbeigeschrammt zu sein. Denn erwartungsgemäss verweigerte der EHC Birberger den Ermatingern den Gefallen, gegen das Farmteam einen Punkt abzugeben. Und lag damit am Ende um genau jenen Zähler vorne, den der HCE im vorletzten Pflichtspiel gegen die Flying Porkies recht leichtfertig verschenkt hatte.
 
14.02.10 HC Ermatingen – Flying Porkis 4:3 n.P. Zuschauer: Naja
 
Nach der vernichtenden Hinspiel-Niederlage Anfang Dezember hatten die Spieler des HC Ermatingen gegen die Flying Porkies Revanche geschworen. Und von Anfang an entwickelte sich eine ausgeglichene, muntere Partie mit Torchancen hüben und drüben. Während die HCE-Stürmer allerdings kollektiv vor dem gegnerischen Kasten sündigten, musste Keeper Bruno Stamm einmal hinter sich greifen. Im zweiten Abschnitt änderten sich zwar die Spielanteile kaum – aber die Durchschlagskraft vor dem Tor. Und so sorgten ein beherzter Durchmarsch und ein nicht minder beherzter Schlagschuss von HCE-Captain Joel Lallemand sowie ein Treffer von Topscorer Reto Lendenmann auf Zuspiel von Roman Kiedaisch für eine 2:1-Führung zur zweiten Pause. Im Schlussdrittel kam es zunächst noch besser, als Marcus Lacroix nach herrlichem Pass von Peter Oberhänsli den Vorsprung auf zwei Tore ausbauen konnte, doch dann verloren die HCE-Cracks etwas den Faden. Man verlegte sich offensichtlich zu sehr aufs Verwalten des Vorsprungs, agierte zu passiv und liess dem Gegner zu viel Raum. Und das nutzten die “Fliegenden Schweinchen” konsequent aus. Dem 3:2-Anschlusstreffer in überzahl folgte in der vorletzten Spielminute trotz numerischer Unterlegenheit (!) gar noch der Ausgleich. So kam es zum Shootout, den der HCE dank dreier verwandelter Penalties (2 x Lendenmann, 1 x Flo Gardi) sowie des an diesem Tag glänzend agierenden Stamm für sich sich entscheiden konnte und damit nicht unverdient den Zusatzpunkt einstrich. Um die Minimalchance auf den dritten Schlussrang noch zu nutzen, muss der HC Ermatingen am letzten Spieltag (28. Februar) nicht nur den EHC Tatankas schlagen, sondern braucht auch Schützenhilfe durch das Farmteam. Das Tabellenschlusslicht ist der letzte Gegner des derzeit einen Punkt vor dem HCE an dritter Stelle liegenden EHC Birberger. Der vierte Tabellenrang ist auf jeden Fall zementiert, weil die Flying Porkies vor dem letzten Spieltag vier Zähler Rückstand auf die Seebuben aufweisen.
 
07.02.10 HC Ermatingen – Birberger 1:2 Zuschauer: 19
 
Für das Spiel am Sonntagabend gegen den direkten Tabellennachbarn hatten sich die Seebuben viel vorgenommen. Doch die Absenz von Topscorer Lendenmann zeigte sich rasch. Die Seebuben agierten im Sturm vorerst ideenlos während die Verteidiger scheinbar noch im Tiefschlaf steckten. Das 0:1 für die Birberger war die logische Konsequenz daraus. Im zweiten Drittel rafften sich die HCE-Cracks dann doch noch zusammen und konnten zum 1:1 einschiessen. Kurz darauf erhöhten die Tabellennachbarn zum 1:2. Im letzten Drittel und vor allem in den letzten 10 Minuten machten die Ermatinger dann nochmals mächtig Dampf. Schlussendlich reichte es trotz 6 Feldspielern und ohne dem glänzend agierenden Keeper Stamm im Tor nicht mehr zum Ausgleich.
 
17.01.10 HC Ermatingen – Breakers 4:5 n.P. Zuschauer: 17
Während die Breakers im Hinspiel die Ermatinger Kuvenkünstler richtiggehend auseinandernahmen, spielte sich die Szenerie im Rückspiel ganz anders ab. Die Seebuben spielten clever und es entwickelte sich ein ausgeglichenes und faires Spiel. Erst im anschliessenden Penaltyschiessen zeigten die Gäste die besseren Nerven und nahmen den Zusatzpunkt mit nach Hause.
 
09.01.10 HC Ermatingen – Vipers 6:2 Zuschauer: 23
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02.01.10 Farmteam – HC Ermatingen 4:8 Zuschauer: 12
Der klare Sieg des HC Ermatingen gegen den Tabellenletzten im Eissportzentrum Oberthurgau in Romanshorn entsprach zwar dem Tabellenstand, aber nicht unbedingt dem Spielverlauf. Dass die Ermatinger am Ende des ersten Abschnitts nach Treffern von Som, Lallemand und Dietsche mit 3:0 in Führung lagen, basierte weniger auf einer entsprechenden Dominanz, als vielmehr auf einer ordentlichen Portion Schussglück.
Zu Beginn des Mitteldrittels gerieten die Seebuben denn auch mächtig unter Druck. Mehrere unnötige Strafen, von denen die Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Topscorer Reto Lendenmann sicher die unnötigste war, brachten die Mannschaft zumindest kurzfristig sichtlich aus dem Konzept. Und ehe es sich die HCE-Cracks versahen, hatte es schon zweimal im Kasten des tadellos haltenden Ersatzkeepers Andreas Vogt eingeschlagen.
Immerhin rissen sich die Ermatinger in der Folge zusammen, erlangten zwar bis zum Schlusspfiff keine klare Feldüberlegenheit, konzentrierten sich aber wieder aufs Wesentliche. Und das mit Erfolg: Gardi, Hildebrand, Lacroix, Baumgartner und erneut Dietsche trafen, vornehmlich mit Weitschüssen, zum letztlich zwar schmeichelhaft hohen, aber dennoch nicht unverdienten Sieg und hielten damit den Kontakt zur Tabellenspitze.
 
12.12.09 HC Ermatingen – Tatankas II 7:3 Zuschauer: 35
Das Spiel gegen den vermeintlichen Aussenseiter am frühen Samstagmorgen in der Kreuzlinger Bodensee-Arena verlief harziger, als es dem HC Ermatingen lieb sein konnte. Zwar übernahmen die Seebuben vom Start-Bully an das Zepter auf dem Eis und setzten den Gegner fortwährend unter starken Druck – doch die Tore erzielte die Gastmannschaft. Drei pfeilschnelle Konter durch Tatankas-Stürmer Andreas Diethelm später lagen die Ermatinger unversehens mit drei Toren im Rückstand.
Doch noch bevor sich im HCE-Lager Konsternierung breit machen konnte, hämmerte Verteidiger Joel Lallemand in der 23. Spielminute einen Schlagschuss in die gegnerischen Maschen. Nun war der Bann gebrochen. Zwar blieben die Tatankas bei ihren vereinzelten Konterangriffen gefährlich, doch bis zum Schlusspfiff hielt HCE-Keeper Bruno Stamm seinen Kasten sauber. Dafür sorgten Sandro Ehrbar, Romain Kiedaisch sowie je zweimal Reto Lendenmann und Ralph Saurer für den am Ende standesgemässen 7:3-Pflichtsieg in einer bemerkenswert fairen und von den Schiedsrichtern Giger und Hermann tadellos geleiteten Partie.
 
02.12.09 Flying Porkis – HC Ermatingen 12:2 Zuschauer: 2
Obwohl durch den Ausfall mehrerer Leistungsträger personell arg dezimiert, waren die Ermatinger in der Hoffnung in die Mittwochabend-Partie gegangen, dem Tabellennachbarn Paroli bieten zu können. Doch diese Hoffnung machten die Gruppe-A-Absteiger schon früh zunichte. Die Flying Porkis machten von Beginn weg Druck und liessen sich auch durch einen frühen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen, nachdem HCE-Captain Reto Lendenmann den gegnerischen Keeper mit einem Weitschuss überrascht hatte. In der Folge übernahmen die «Schweinchen» das Kommando in der Frauenfelder Eishalle und spielten die ziemlich indisponierten und vor allem in Sachen Deckungsarbeit auf allen Positionen wenig überzeugenden Seebuben ein ums andere Mal regelrecht schwindlig.
Besonders desolat präsentierte sich der HC Ermatingen im Mittelabschnitt, als der bedauernswerte Bruno Stamm nicht weniger als sechs Mal hinter sich greifen musste.
Im letzten Drittel kamen die immerhin aufopferungsvoll kämpfenden HCE-Cracks durch Christian Fischer zwar noch zu einem zweiten Treffer, doch weil die komplette Ermatinger Angriffsformation wenig Durchschlagskraft an den Tag legte und darüber hinaus bei so mancher Konterchance sündigte, war mehr gegen die an diesem Abend läuferisch und spielerisch überlegenen Porkis nicht drin.

Fazit:
Eine diskussionslose, wenn auch um einige Tore zu hoch ausgefallene Niederlage gegen eine Mannschaft, die in dieser Form zu den Aufstiegskandidaten zu zählen ist.

 
28.11.09 Birberger – HC Ermatingen 0:5 Zuschauer: 25
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15.11.09 Breakers – HC Ermatingen 6:1 Zuschauer: 21
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07.11.09 Vipers – HC Ermatingen 3:4 Zuschauer: 57
 
Nahezu vollzählig, jedoch zu später Stunde nicht (mehr) allzu wach, traf ein bis dato zweit platzierter HCE auf die Weinfelder Vipers, die offensichtlich unter noch grösserem Schlafdefizit zu leiden hatten. Bereits Sekunden nach Beginn der Partie lag die Scheibe erstmals im Goal der Weinfelder – wenn auch ohne Einfluss auf den Spielstand da Lendenmanns Schuh seinem Stock scheinbar irgendwie voraus war. Unspektakulär verlief die Begegnung in der Folge bis, ja bis der HCE in der 13. Minute erwachte. Ein Schuss von Kiedaisch verfehlte den Kasten nur knapp, Som setzte knallhart nach, traf jedoch auch nur die Latte. Zwei gewaltige Schüsse und wenige Augenblicke später gelang Saurer nach Zuspiel von Lendenmann dann das mehr als überfällige 0:1 mit dem man auch in die Pause ging.
Ähnlich vielversprechend startete das Mitteldrittel: Som traf erneut die Latte und Ermatingen machte vorne weiter Druck. Chancen gab es genug, doch verwerten konnte lediglich Fischer zum verdienten 0:2 (16′). Doch die Vipers reagierten nun munterer und schon kassierte man in Unterzahl blitzartig den Anschlusstreffer. In der 22. Minute dann kam wie von Zauberhand ein Schuss von Hochuli bei Lendenmann an, der gewohnt gelassen zum 1:3 einschoss.
Die Pause tat den Ermatingern auch dieses Mal gut. Kaum eine Minute auf dem Eis knallte Som dem Goalie der Vipers auch schon die nächste Scheibe um die Ohren. 1:4 – wer sich nun lediglich noch Korrekturen Seitens der Ermatinger am Spielstand erwartete sollte auf eine nervliche Zerreissprobe gestellt werden, denn keine zehn Sekunden später musste auch Stamm fassungslos hinter sich greifen. Die Ermatinger Abwehr befand sich scheinbar noch in der Drittelspause. Doch auch andere fanden das Spiel auf dem Eis wohl nicht mehr allzu spannend: zwischen der 32. und 35. Minute verabschiedeten sich drei Weinfelder und ein völlig überhitzter Lallemand auf die Bank und das unfassbare geschah. Trotz Unterzahl gelang es einem Weinfelder sich allein auf weiter Flur geradewegs auf den Ermatinger Kasten zuzubewegen. Lendenmann folgte und es blieb ihm keine andere Wahl als einen unsanften Stop des Gegenspielers zu erzwingen. Penalty – 3:4 und das Zittern ging weiter. Überraschen konnten die Vipers den HCE in der Folge nicht mehr und so rettete man den von Minute zu Minute weniger verdienten Sieg über die Zeit.Fazit:
Sorgenkind war ganz klar die Ermatinger Verteidigung. Lallemand war gerade wach genug für pikante Fouls und höchst hitzige Emotionen während sich Hochuli augenscheinlich bis zum Ende der Partie im Tiefschlaf befand. Herausragend war an diesem Abend nicht ein einziger Spieler auf dem Eis, der vielleicht beste Ermatinger war wohl Som zusammen mit dem (mit Abstand) meistgefoultesten Lendenmann.


18.10.09 HC Ermatingen – Farmteam 7:0 Zuschauer: 13

Nach einer kurzfristig angekündigten Verschiebung des zweiten Meisterschaftsspiels auf den Sonntag 18. Oktober, empfing der HC Ermatingen das Farmteam um 16.30 Uhr im EZO in Romanshorn. Nach dem überraschenden Erfolg am vergangenen Sonntag gegen die Wikinger hatten die Ermatinger viel Selbstvertrauen getankt und brüllten mit einer gesunden Einstellung zum heutigen Spiel. Die Devise war klar: Ein Sieg ist Pflicht! Bereits 32 Sekunden nach Anpfiff der Partie erzielte der über den rechten Flügel kommende Oberhänsli auf Pass von Lendenmann das Führungstor für den HC Ermatingen. Die Mannschaften begegneten sich in den folgenden Minuten auf Augenhöhe. Bis dann in der 14. Minute ein Doppelschlag durch Lendenmann und Saurer den Ermatingern eine komfortable Führung einbrachte. Nach einem Foul an Dietsche, welcher liegen blieb und von den Mitspielern auf die Bank geführt werden musste, bauten die Ermatinger zu Beginn der Schlussminute des ersten Drittels ein starkes Power-Play auf. Viele Schüsse kamen aufs Tor, keiner wollte rein. Ein unnötiges Foul drei Sekunden vor Drittelsende vom Strafenkönig Kiedaisch, der seine Krone noch eine Weile behalten wird, machte das in dieser Phase gute Überzahlspiel zunichte. Dann ging’s in die Pause.
Das zweite Drittel begannen beide Teams mit vier Feldspielern. Lediglich zwei Minuten nachdem Kiedaisch die Strafbank verlassen durfte, erzielte dieser mit einem sehenswerten Schuss das 4:0 (20’). Der Höhepunkt des Mitteldrittels ereignete sich jedoch, als ein schöner Pass von Saurer im Mittelkreis es Lendenmann erlaubte alleine aufs Goal zu ziehen. Rustikal wurde dieser vom Gegenspieler von den Beinen geholt. Der Pfiff des Schiedsrichters kam sofort: Penalty! Obwohl Lendenman die Verantwortung abgeben wollte, trat der Captain selbst zur Kür an. Die Regel, dass der Gefoulte keinen Penalty ausführen darf, sollte Recht behalten. Es blieb beim 4:0. In der 30. Minute hämmerte ein Farmteamspieler einen Gewaltsschuss an die Maske von Stamm. Das Spiel musste kurzzeitig unterbrochen werden um die abgeschossene Schraube am Visier zu ersetzen. Selbst nach diesem beinahe Knockout war Stamm stets auf dem Posten und strahlte viel Sicherheit aus.
Für das Schlussdrittel war nochmals „Einsatz“ angesagt. In der 34. Minute erzielte der zu diesem Zeitpunkt wieder einsatzfähige Dietsche auf Pass von Lendenmann sein erstes Saisontor. Energisch setzte er sich im Slot gegen den gegnerischen Goalie durch und brachte die Scheibe im Tor unter. In der 36. Minute waren es Kiedaisch und Fischer, die mit einem Doppelschlag am Endergebnis letzte Korrekturen vornahmen. Die Partie zwischen dem HC Ermatingen und dem Farmteam endete 7:0.

Fazit:
Der MVP auf Seiten des HC Ermatingens war ohne Zweifel Torwart Stamm. Mit seinen unzähligen Paraden hielt er das Tor der Ermatinger sauber und durfte sich über seinen ersten Shutout in der neuen Saison freuen.

 
11.10.09 Wikinger – HC Ermatingen 5:6 n.P. Zuschauer: 24
Mit unschönen Erinnerungen an die letztjährige Begegnung fand sich ein – nett umschrieben – nicht ganz vollzähliger aber hochmotivierter EHC Ermatingen in der Frauenfelder Kunsteisbahn ein. Erwartungsgemäss aggressiv starteten beide Teams ins erste Drittel und so war es auch nicht verwunderlich, dass bereits nach 22 Sekunden der erste Platz auf der Ermatinger Strafbank besetzt war. Dementsprechend früh musste HCE-Goalie Stamm in der 6. Minute erstmalig hinter sich greifen, verfiel aber bereits 6 Minuten später in Jubel als Som zum verdienten Ausgleich in doppelter Überzahl einschoss. Kurz vor Ende eines ausgeglichenen ersten Drittels kassierte man noch ein vermeidbares Kontergoal. Im Verlauf des Mitteldrittels stürzte man sich leichtsinnig in immer mehr harte Zweikämpfe was dazu führte, dass der Platz auf der Strafbank für einige beliebter war als der auf dem Feld. Infolgedessen fielen gleich 5 Tore in nicht einmal 7 Minuten: Lendenmann traf zum 2:2 (19′) kurz bevor in doppelter Unterzahl das 2:3 im Kasten der Ermatinger lag. Ein Doppelschlag von Saurer (24′, 29′) wurde lediglich vom zwischenzeitlich eingeschossenen 3:4 unterbrochen bevor man erstaunlich vollzählig bei einem Stand von 4:4 ins letzte Drittel startete. Ein höchst unfairer Bandencheck riss Ehrbar in der 33. Minute brutal aus einem eh schon personell unterbesetzen HCE und Neuzugang Kiedaisch richtete es sich mit gesamthaft 5×2 Minuten gemütlich auf der Bank ein. Dennoch brachte Fischer den HCE in der 37. Minute erstmalig in Führung, nachdem man auch mit 5 gegen 2 nichts vor dem Wikinger-Goal ausrichten konnte. Nur 30 Sekunden später lag dann auch die 5. Scheibe hinter Stamm und beide Teams kuschelten sich quasi ins Penaltyschiessen. Dort war die Mühe auf beiden Seiten so gross, dass jeweils drei Mal verschossen wurde bevor Sauer (45′) als erster und letzter auf dem Eisfeld einschoss und damit den Zusatzpunkt heimfuhr.

Fazit:
Eine ausgeglichene Partie deren Sieg auch auf einen herausragenden Saurer (3 Goals, 2 Ass.) gestützt war und von äusserst kleinlichen Schiedsrichtern bereits von Beginn an jeglichem Ansatz von Schärfe beraubt wurde, was zu gesamthaft 54 Strafminuten führte (HCE: 10×2).