Spielberichte 10/11

Playoff-Finale Gruppe B:


HC Breakers – HC Ermatingen

1. Spiel:     10:0           (1:0/5:0/4:0)

2. Spiel:       3:2 n.P.    (0:1/2:1/0:0)

Zuschauer: Schalalalalalalala!

Versöhnlicher Saisonabschluss trotz verpasstem Aufstieg

Der HC Ermatingen hat den Aufstieg in die Gruppe A der Thurgauer Hobby Liga (THL) verpasst. Vor allem das erste Playoff-Match gegen den HC Breakers geriet zu einem Desaster. Denn die Ermatinger erwischten einen rabenschwarzen Tag. Zwar vermochte der Aussenseiter in Sachen Spielanteile recht gut mitzuhalten, dies aber in Zählbares umzumünzen, misslang völlig.

Vorne wurden die Torchancen am Laufmeter versiebt, in der Defensive klafften riesige Lücken, kurz: nichts wollte gelingen. Im Gegenzug steigerten sich die Breakers ab dem zweiten Drittel in einen wahren Spielrausch. Fast jeder Schuss war ein Treffer, sodass den HCE-Cracks am Ende nicht einmal das „Stängeli“ erspart blieb. Dieses spiegelte zwar den Spielverlauf nur unzureichend wider, änderte aber nichts an der Deutlichkeit der Niederlage. Dass die Partie auch durch einige unschöne Aktionen auf dem Eis und ein wenig souveränes Schiedsrichtergespann geprägt wurde, hatte letztlich keinen Einfluss auf das Spielresultat und sei daher nur am Rande erwähnt.

Hatten die Breakers nun aber erwartet, den „Spaziergang“ tags darauf im zweiten Aufeinandertreffen zu wiederholen, sahen sie sich getäuscht. Wieder marschierten die Hauptrundensieger nach vorne wie die Feuerwehr, wieder wehrten sich die Ermatinger nach Kräften – doch diesmal wurden die Bemühungen der Seebuben auch durch Erfolge gekrönt. Ein Hammer aus der zweiten Reihe von Roman Kiedaisch wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff bedeutete nicht nur den ersten Torerfolg der Ermatinger in diesem Playoff-Finale überhaupt, sondern auch die Führung nach dem ersten Drittel.

Ähnlich verbissen, in der Summe aber deutlich fairer als am Vortag, ging es im Mittelabschnitt zur Sache. Mit zwei Toren binnen zweieinhalb Minuten drehten die Breakers den Score zwar zunächst um, doch mit einem raffinierten Handgelenkschuss glich HCE-Verteidiger Marco Som (abermals kurz vor der Pause) die Partie wieder aus.

Im Schlussdrittel neutralisierten sich die beiden Teams weitgehend, kamen jeweils zu weiteren Torchancen, konnten aber keine davon nutzen, sodass die Partie nach 45 Minuten 2:2 unentschieden stand. Das Penaltyschiessen musste die Entscheidung bringen. In diesem setzten sich die Breakers souverän durch und machten damit den Aufstieg in die Gruppe A klar.

Dennoch war die Stimmung nach dem Spiel auch in der Kabine des HC Ermatingen grossartig, hatte man doch Charakter gezeigt, eine gute Antwort auf das Fiasko des Vortags gegeben und die erfolgreichste THL-Saison der Vereinsgeschichte mit einem sehr respektablen Auftritt abgeschlossen.

Dem HC Breakers gilt unsere aufrichtige Gratulation zum Aufstieg! Nächsten Winter gehen wir’s wieder an!

 

Statistik:

Tore: Kiedaisch, Som

1. Assists: Lendenmann, Saurer

2. Assists: Lacroix, Bänziger

Strafminuten: Som 14, Lendenmann 12, Kiedaisch 4, Hildebrand 4, Lacroix 2, Saurer 2, Kaufmann F. 2, Oberhänsli 2


Farmteam – HC Ermatingen 4:8 (0:2/2:5/2:1)

Zuschauer: logisch

Playoff-Einzug geschafft!

Die Massgabe für die HCE-Cracks war klar: Nur ein Sieg im letzten Spiel der „Regular Season“ gegen das Tabellenschlusslicht würde ihnen die theoretische Chance auf einen Einzug in die Aufstiegs-Playoffs erhalten. Und so gingen die Seebuben auch von Anfang an recht konzentriert zu Werke, erarbeiteten sich durch Tore von Kiedaisch und Lendenmann rasch eine Zwei-Tore-Führung, sündigten aber auch ein ums andere Mal in der Defensivarbeit und konnten sich letztlich bei Goalie Singer bedanken, der seinen Kasten bis zum ersten Pausentee sauber hielt.

Eine Leistungssteigerung war also angesagt – und sie kam auch. Die Ermatinger agierten konsequenter und spielfreudiger und stellten durch Treffer von Lacroix (2), erneut Kiedaisch, Lallemand und Som zur 7:2-Führung am Ende des zweiten Spielabschnitts.

Die deutliche Führung im Rücken schlichen sich im Schlussdrittel dann einige Nachlässigkeiten ins HCE-Spiel ein, die mit zwei weiteren Gegentoren bestraft wurden. Dennoch geriet der klare und auch in dieser Höhe verdiente Sieg nicht mehr in Gefahr, zumal Ermatingen noch den achten Treffer markierte.

Damit hatte der HC Ermatingen im EZO Romanshorn seine Pflichtaufgabe erfüllt, musste aber noch mehr als eine Woche warten, um zu erfahren, ob dieser Sieg auch für den Einzug in die Playoffs reichen würde. Denn dazu benötigte man die Schützenhilfe der Flying Porkies, die ihr letztes Spiel gegen den direkten HCE-Rivalen EHC Birberger gewinnen mussten. Und die „Schweinchen“ taten den Seebuben den Gefallen und siegten 3:0, womit der HC Ermatingen in der Schlussrangliste den zweiten Platz einnimmt und am 5./6. März gegen die Vorrundenmeister vom HC Breakers erstmalig um den Aufstieg in die Gruppe A kämpft!

Zwar müssen die Breakers als zweifellos stärkste Mannschaft der „Regular Season“ hierbei als Favoriten gelten, doch immerhin errang der HCE in den beiden Direktbegegnungen vier Punkte, sollte also keineswegs chancenlos sein.

 

Statistik:

Tore: Kiedaisch 2, Lacroix 2, Som, Lallemand, R. Kaufmann, Lendenmann

1. Assists: Lendenmann 2, Kiedaisch

2. Assists: Lacroix

Strafminuten: Hildebrand 2, Saurer 2

 

HCE–EHC Birberger: 3:4 (0:2/1:2/2:0)

Zuschauer: tumultartige Zustände

Die Aufholjagd kam zu spät

Schon einen Spieltag vor Ende der Hauptrunde hätte der HC Ermatingen gegen den direkten Tabellennachbarn den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs der Gruppe B klarmachen können. Allerdings hätten die Spieler dazu von Beginn an hellwach auf dem Eis stehen müssen.

Gerade einmal 80 Sekunden waren verstrichen, und schon hatte es zweimal im Kasten von Bruno Stamm geklingelt, der von seinen selig schlummernden Vorderleuten schmählich im Stich gelassen worden war und daraufhin zu Gunsten Sandro Singers das Eis verliess. Zwar kamen die Seebuben in der Folge ein wenig besser ins Spiel, hielten sich auch bis zum ersten Pausenpfiff schadlos, mussten aber dennoch kurz nach Wiederanpfiff den dritten Gegentreffer hinnehmen.

Immerhin gestaltete sich die Partie im Mittelabschnitt ausgeglichener. Ralph Saurer schien mit seinem Tor nach herrlichem Alleingang den Bann gebrochen zu haben, doch postwendend beantworteten die Birberger die aufkeimenden HCE-Hoffnungen mit dem 1:4, das auch zur zweiten Pause Bestand hatte.

Im Schlussdrittel setzte HCE-Captain Andy Devaux alles auf eine Karte, reduzierte sein Personal auf zwei Sturmreihen und griff mit Mann und Maus an. Was beinahe zum Erfolg geführt hätte, denn zwei Knaller von Joël Lallemand und Marco Som reduzierten den Rückstand kurz vor Schluss auf nur noch ein Tor. Noch 57 Sekunden auf der Uhr, es gab nur eins: Keeper Singer raus, sechster Feldspieler aufs Eis, alles oder nichts. Zwar drückte das HCE-Sextett mit Macht, die Scheibe wollte aber nicht mehr hinter die gegnerische Torlinie.

Am Ende blieb ein frustrierender Nuller. Den sich die Ermatinger abermals selber zuzuschreiben hatten. Nach einem einmal mehr völlig verpennten ersten Drittel fielen sie viel zu oft auf die für die Birberger leider so typischen Provokationen herein und kassierten demzufolge vom schwach agierenden Schiedsrichter-Gespann Marx/Hirlinger insgesamt 16 + 10 + 10 Strafminuten.

Womit die Seebuben nun Schützenhilfe seitens der Flying Porkies benötigen. Nur wenn diese den Birbergern im letzten Spiel nicht mehr als einen Punkt zugestehen und man selber gleichzeitig nach 45 Minuten gegen das Farmteam gewinnt, darf sich der HC Ermatingen über den erstmaligen Playoff-Einzug freuen.

Statistik:

Tore: Saurer, Lallemand, Som

Assists: Saurer (1), Hochuli (1), Kaufmann F. (1)

Strafminuten: Som 14, Lallemand 14, Kiedaisch 2, Saurer 2, Bänzinger 2, Kaufmann R. (Bankstrafe)
HCE-KECK 7:6 n.P.

Zuschauer: ein Hexenkessel

Und wieder ins Penaltyschiessen…

Zum dritten mal in Folge mussten die Ermatinger ins Penaltyschiessen, aber dieses Mal sollten die Seebuben als Sieger vom Eis gehen.  Die Zuschauer sahen ein abwechslungsreiches und spannendes Spiel, welches aber von vielen Einzelaktionen und der Individuellen Klasse einiger Spieler geprägt wurde. Die mit drei Reihen angetretenen Ermatinger übernahmen auch direkt das Heft des Handelns und gingen nach 7 Minuten durch Roman Kidaisch mit 1:0 in Führung. KECK, die nur mit zwei Reihen antraten, spielten aber clever und fuhren immer wieder gefährliche Konter. Ermatingen agierte viel zu offensiv und so konnten die Gäste in der 8.Minute direkt ausgleichen. Nun ging es hin und her, Ermatingen konnte nie den Vorteil der drei Reihen nutzen und KECK lebte vom Auftritt von Tobias Schallenberg, der immer wieder durch die Abwehr der Seebuben marschierte und zu oft nur durch Fouls zu bremsen war.

Bis zur 30.Minute gingen die Gäste immer mit einem Tor in Führung und die Ermatinger glichen immer wieder aus. Als in der 39.Minute Roman Kidaisch den HCE mit 6:5 in Führung brachte, sollte das Spiel entschieden sein. Aber nicht heute Abend, KECK schickte alles was schnelle Beine hatte auf das Eis und nutzte ein Durcheinander in der Verteidigung der Ermatinger, 19 Sekunden vor Schluß, zum Ausgleich. Das Anschließende Penaltyschiessen gewannen die Ermatinger aber und konnten zwei wichtige Punkte in der Bodensee-Arena behalten.

 

Vipers – HCE  5:4 n.P. ( 1:0,2:0,1:4 )

Zuschauer: mehr als eine Handvoll

Aufholjagd fast belohnt

Gegen die Vipers traten die Seebuben mit einem kleinen Haufen Aufrechter an, zwei Verteidigerpärchen und zwei Sturmreihen konnten die Ermatinger auf das Eis schicken.

Von Beginn an entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit vielen Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Entweder verhinderte ein guter Torwart oder eine gute Verteidigung einen Erfolg. So dauerte es bis zur 10.Spielminute, ehe die Vipers in Überzahl das erste Tor des Abends erzielen konnten. Mit diesem Ergebnis ging es auch zum ersten Pausentee.

Die Ermatinger begannen das zweite Drittel wieder sehr schwungvoll und erarbeiteten sich einige Möglichkeiten, die Vipers hielten aber dagegen und konnten in der 20. Minute auf 2:0 erhöhen. Die Mannen um den Kapitän Markus Hochuli gaben sich aber nicht geschlagen und Kämpften um den Anschluss. Auch ein nicht gegebener Treffer, nach schönem Solo von Marco Som, konnte die Moral nicht brechen. Auch das 3:0 in der 25.Minute, bei Überzahl der Vipers, bremste die Seebuben in ihren Bemühungen nicht aus.

Im letzten Drittel wollten die Ermatinger noch einmal alles versuchen und ins Spiel zurück kommen. Dieses Vorhaben wurde aber je gebremst, denn in der 32. Minute gelang den gut spielenden Vipers das 4:0 und damit wohl die Entscheidung. Das Spiel lief einfach nicht gut für die Ermatinger, da auch ein weiterer Treffer keine Anerkennung fand. Die Ermatinger dachten aber nicht daran aufzugeben, man stellte die Reihen um und begann unentwegt auf ein Tor zu spielen. Diese Moral wurde in der 39.Minute belohnt, Roman Kidaisch sollte den Bann brechen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, in der 41.Minute traf Reto Lendemann in doppelter Überzahl und in der 42. Minute war es wieder Roman Kidaisch der in Überzahl den Anschluss herstellte. Jetzt war das Spiel wieder offen und der nicht erwartete Punkt war greifbar nahe. Die Ermatinger nahmen ihren Torwart vom Eis und warfen alles in Richtung Tor der Vipers, in der 45.Minute, 12 Sekunden vor Schluss,  traf Reto Lendemann im dritten Nachschuss zum hoch verdienten Ausgleich.

Eine unglaubliche Moral brachte die Ermatinger ins Penaltyschiessen. Hier zog man aber den Kürzeren und so erkämpfte man sich einen Punkt, mit dem wohl niemand mehr gerechnet hatte.

 

HC Ermatingen – HC Breakers 6:7 n.P (3:1/1:1/2:4)

Zuschauer: 30

Nach gutem Spiel im Penaltyschiessen verloren

Mit einer ebenso unglücklichen wie unnötigen Niederlage gegen den EHC Breakers ist der HC Ermatingen ins neue Jahr gestartet. Dass gegen den direkten Rivalen im Kampf um die Tabellenführung in der Gruppe B am Ende nur ein Punkt zu Buche stand, hatten sich die Seebuben im Wesentlichen selber zuzuschreiben.

Die ersten beiden Spielabschnitte verliefen noch ganz nach Plan. Binnen 93 Sekunden gelang es den Ermatingern durch Treffer von Saurer (2) und Devaux, den frühen Ein-Tore-Rückstand in eine 3:1-Führung zum ersten Pausentee umzuwandeln.

Auch im Mitteldrittel hatten die HCE-Cracks das Geschehen im Griff. Kiedaisch erhöhte auf 4:1, bevor die Breakers wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff verkürzen konnten. Und nach Kiedaischs zweitem Streich kurz nach Beginn des Schlussabschnitts und der erneuten Drei-Tore-Führung schien die Sache gelaufen.

Doch dann kehrte der Schlendrian ins Ermatinger Spiel ein. Die Defensive wurde vernachlässigt, vor dem gegnerischen Tor inkonsequent agiert. Und prompt kamen die Breakers durch zwei schnelle Treffer auf 5:4 heran. HCE-Captain Devaux reagierte und stellte auf zwei Sturmreihen um, was zunächst den erhofften Erfolg zeitigte: Mit einem Hammer von der blauen Linie erhöhte Som sieben Minuten vor Spielschluss auf 6:4.

Die Breakers indes bewiesen bemerkenswerte Moral, liessen nicht locker, reduzierten ebenfalls auf zwei Blöcke und bestraften die Sünden der Ermatinger 81 Sekunden vor dem Abpfiff nach einer schönen Einzelleistung von Dähler mit dem Ausgleich.

Im fälligen Penaltyschiessen setzten sich die Breakers dann nach je sechs Schützen durch und übernahmen damit wieder die Tabellenführung, während der HC Ermatingen nach einer phasenweise mehr als überzeugenden Darbietung zwei leichtfertig vergebenen Punkten nachtrauern muss. Immerhin: Angesichts von nur zwei Zählern Rückstand auf Platz 1 sind die Chancen auf den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs noch immer voll intakt.

 

Statistik:

Tore: Saurer 2, Kiedaisch 2, Devaux 1, Som 1

1. Assist: Kaufmann F. 1, Kiedaisch 1, Fischer 1, Som 1, Devaux 1, Lendenmann 1

2. Assist: Lendenmann 2

Strafminuten: Hochuli 2, Lallemand 2, Saurer 2, Som 2

 

HCE- Tatankas II 5:3

Zuschauer: eine gute Handvoll

Sicherer Sieg für die Ermatinger

Ohne große Probleme gewann der HCE gegen die Tatankas II mit 5:3.

Vom ersten Bully an dominierten die Seebuben das Spiel und führten schnell mit 3:0, nach 6 Minuten sah es nicht gut aus für die Tatankas und ein Debakel deutete sich an. Immer wieder konnten sich die Ermatinger im Drittel der Gäste festsetzen und eine Chance nach der anderen herausspielen. Jedoch überbot man sich an diesem Abend im Auslassen der Tormöglichkeiten.

Ab und zu konnten sich die Tatankas befreien und durch Konter zu Torerfolgen kommen, diese gefährdeten aber nie den Sieg der Seebuben. Diese spielten weiter auf das Tor der Gäste und wollten das Resultat erhöhen, sogar wenn man in Unterzahl spielte hatte man immer wieder Torchancen.

Mit dem Sieg konnte man sich ganz oben im Kampf um die Playoff-Plätze festsetzen. Die entscheidenden Spiele kommen aber noch und da wird es sicher nicht so leicht.

Die Tore für Ermatingen erzielten Roman Kiedaisch ( 1:0, 4:1 ) und Ralf Saurer ( 2:0,3:0,5:2 )
HCE – Flying Porkis 3:2

Zuschauer : Der Eispalast war restlos ausverkauft !

Mit Leistungssteigerung zum Erfolg

Von Beginn an entwickelte sich ein umkämpftes Spiel, mit leichten Vorteilen für den HCE, die Flying Porkies begnügten sich auf ihre Verteidigung und agierten mit clever gespielten Kontern. Früh konnten die Seebuben durch ihren Kapitän, Andreas Devaux in Führung gehen. Nach gerade 3 Minuten verwandelte er im Nachschuss zum 1:0. Diese Führung wollten die Seebeben erhöhen, spielten aber zu Kopflos auf das Tor der Porkies. In der 11 Spielminute, die Ermatinger bekamen den Puck nicht aus dem Drittel, konnten die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Die Ermatinger kamen druckvoll aus der Kabine, aber viele klare Tormöglichkeiten konnte man sich nicht erspielen. Die Gäste konnten immer wieder ihre Angriffe starten und Bruno Stamm musste im Tor der Ermatinger sein ganzes Können aufbieten,  um die Seebuben im Spiel zu halten. In der 26. Minute war er aber machtlos und die Gäste führten mit 2:1. Die Porkies agierten in diesem Spiel bis zum Ende des zweiten Abschnitts einfach cleverer und wacher als die Gastgeber. So musste man mit einem Rückstand in die Kabine.

Das letzte Drittel begann wieder mit starken Ermatingern, man wollte den Sieg. Die Seebuben zeigten jetzt warum sie um die Tabellenspitze mitspielen. Viel Einsatz und der unbedingte Wille wurden jetzt ausgepackt und jeder Spieler der Ermatinger konnte sich steigern. Diese Moral wurde in der 33. Minute durch den Ausgleich von Ralf Saurer belohnt. Jetzt waren die Ermatinger am Drücker und wollten alle Punkte behalten, die Seebuben zogen das Tempo an und konnten durch Andreas Devaux in Führung gehen. Mit seinem zweiten Tor an diesem Abend sorgte der Kapitän für drei wichtige Punkte, denn die  3:2 Führung hielt bis zum Ende.

Eine tolle Moral sorgte für drei Heimspielpunkte.

 

HCE – Farmteam 3:2

Zuschauer: das ganze Dorf war da

Ermatingen meldet sich zurück

Mit einem umkämpften 3:2 Erfolg gegen das Farmteam, melden sich die Ermatinger im Kampf um die Spitze zurück.

Von der Papierform her ging es nur um die Höhe des Sieges für die Ermatinger, doch es sollte ein hartes Stück Arbeit werden. Die in Bestbesetzung angetretenen Jungs vom Farmteam verlangten den Seebuben über das gesamte Spiel alles ab. Von Beginn an entwickelte sich eine verbissen geführte Partie, die Spielerisch wenige Höhepunkte hatte. Es wurde um jede Scheibe hart gekämpft und Chancen gab es auf beiden Seiten, jedoch die guten Torhüter vereitelten die Einschußmöglichkeiten. So dauerte es bis zur 15. Spielminute, Andreas Devaux nutze den dritten Nachschuss zur 1:0 Führung für die Gastgeber. Mit diesem Resultat ging es in die erste Pause.

Das zweite Drittel wollten die Ermatinger klarer gestalten, besser hinten raus spielen und mehr Schießen. Doch konnte man dies nie richtig umsetzen, folgerichtig kam das Farmteam früh zum verdienten Ausgleich, in der 22. Minute musste der starke Sandro Singer das erste mal hinter sich greifen. In der Folge drängten die Ermatinger auf die erneute Führung, doch immer wieder tauchten die Gäste gefährlich vor dem Tor der Ermatinger auf. Sandro Singer hielt jedoch mit guten Paraden seine Mannen im Spiel. In der 32. Minute konnte dann Roman Kiedaisch das viel umjubelte 2:1 für die Ermatinger erzielen. Viel Sicherheit gab dieses Tor den Ermatingern aber nicht und die Gäste dachten nicht daran aufzugeben. In der 39. Minute konnte das Farmteam ihrerseits das Spiel ausgleichen. Nach einer Auszeit und der Umstellung auf zwei Reihen, wollten die Seebuben den Sieg erzwingen.  Direkt im Anschluss erzielte abermals Andreas Devaux mit viel Wut im Bauch den Führungstreffer für die Ermatinger, ob das mit der Umstellung zu tun hatte ist jedoch offen.

Nun wurde das Spiel immer härter geführt, es gab eine Menge an Strafen und ein flüssiges Spiel war kaum noch möglich, so konnten die Ermatinger einen glücklichen Sieg einfahren.

 

EHC Birberger- HC Ermatingen 3:2 nP

Zuschauer: so was von voll

Sprung an die Spitze verpasst

Gegen die Birberger wollten die Ermatinger die Tabellenführung zurückerobern. Doch mussten sich die Seebuben nach großem Kampf mit 2:3 nach Penaltyschiessen geschlagen geben.

Dabei fing alles so gut für die Ermatinger an, ein frühes Tor von Ralf Saurer sorgte für die Führung.  Die Ermatinger, die auf einige Leistungsträger verzichten mussten, versuchten über den Kampf das Spiel  zu machen. Da auch die Birberger vor hatten das Spiel zu gewinnen, entwickelte sich eine umkämpfte Partie mit vielen Fouls, die sehr lange von den schwachen Schiedsrichtern nicht geahndet wurden. Mit dem ein Tore Vorsprung ging es in die erste Drittelpause.

Nach dem Pausentee blieb das Spiel sehr zerfahren und die leichten Unsportlichkeiten nahmen ungestraft zu. Beide Teams erspielten sich eine Reihe guter Tormöglichkeiten. Nur die Birberger wussten diese zu nutzen, zwei Mal musste der gute Bruno Stamm im Tor der Ermatinger hinter sich greifen. So ging man mit einem Rückstand in die letzte Pause.

Aber die Seebuben wollten sich nicht geschlagen geben und konnten ihrerseits kurz vor Ende des Spiels, durch Roman Kiedaisch ausgleichen.In dieser  Drangperiode, in der das Spiel zu Gunsten der Ermatinger zu kippen drohte, endeckten die Schiedsrichter ihre Pfeife und gaben eine Reihe von Strafen. Da zwei der besten Spieler der Ermatinger in die Box mussten, versuchte man nun die Führung in Unterzahl zu verteidigen und hatte sogar die Möglichkeit zur Führung. Da dies nicht genutzt wurde ging es ins abschließende Penaltyschiessen. Diesmal vermochte kein Ermatinger zu treffen und so konnte man nur einen Punkt entführen.

Glückwunsch an den Eismeister, er schaffte es tatsächlich die Hauptrolle in diesem Spiel zu bekommen, da er plötzlich auf der Strafbank auftauchte und einen Spieler der Ermatinger bepöbelte, es ging wohl um eine zu fest zugeschlagende Tür… in Zukunft sollte also das Bandenmaterial sorgsam und ohne größere Stöße behandelt werden.

 

Flying Porkies – HC Ermatingen  6:1 (1:1/2:0/3:0)

Zuschauer: rappelvoll

Erste Saisonniederlage!

Im fünften Saisonspiel musste der HC Ermatingen die erste Saisonniederlage einstecken und damit auch die Tabellenführung abgeben. Im Mittwochabend-Match gegen die Flying Porkies in Frauenfeld begannen die HCE-Cracks nervös und gerieten im ersten Spielabschnitt prompt in Rückstand, den Verteidiger Renzo Barzan mit einem Schuss von der blauen Linie nochmals egalisieren konnte. Etwas schmeichelhaft war das 1:1 zum ersten Pausentee dennoch.

Im Mittelabschnitt fingen sich die Seebuben dann merklich. Die Zuordnung auf dem Eis wurde besser, man begann sich auf das druckvolle Spiel der schnellen Porkies einzustellen. Und als der Gegner sich durch fortwährende Undiszipliniertheiten und entsprechend reichliche Strafen selbst in Schwierigkeiten brachte, sahen die Ermatinger die Gelegenheit, das Score zu ihren Gunsten zu drehen.

Leider blieb es beim Versuch. An hochkarätigen Chancen mangelte es zwar nicht, doch fehlendes Schussglück und ein tadellos haltender Porkies-Keeper ließen alle Bemühungen verpuffen. Dafür fingen sich die HCE-Cracks zwei blitzsauber vorgetragene und erfolgreich abgeschlossene Konter ein und lagen nach dem zweiten Drittel folglich zwei Tore im Rückstand.

Captain Andy Devaux reagierte und reduzierte für den Schlussabschnitt sein Aufgebot auf zwei Blöcke, um den Druck auf die „Fliegenden Schweine“ zu erhöhen. Was nur teilweise funktionierte. Die Ermatinger erarbeiteten sich zwar eine Reihe weiterer guter Möglichkeiten, scheiterten aber in unschöner Regelmäßigkeit. Im Gegenzug traf der clever agierende Gegner weitere drei Mal, womit die Sache gelaufen war.

Am Ende blieb eine angesichts der mangelnden Effizienz und des schwachen ersten Drittels durchaus angemessene, wenn auch etwas zu hoch ausgefallene Niederlage für den HC Ermatingen, der sich steigern muss, um im Kampf um die Playoff-Teilnahme ein Wörtchen mitreden zu können.

 

HCE – Vipers 6:5 n.P.

Zuschauer: 34
Mit viel Glück, zwei Punkte für Ermatingen.

Der HC Ermatingen bleibt weiter ungeschlagen, gegen die Vipers gelang ein sehr glücklicher Sieg nach Penaltyschiessen.

Schlechter hätte es für die Seebuben nicht beginnen können, nach nur 59 Sekunden schlug der Puck das erste mal im Gehäuse der Ermatinger ein. Der HCE versuchte nun ins Spiel zu kommen, doch mit der Taktik der Vipers kamen sie nie zurecht. Diese standen sehr gut und dicht in der Verteidigung und fuhren ein ums andere mal sehr gute Konter. Schwer machten die Seebuben es den Vipers aber auch nicht, zu groß die Lücke zwischen Angriff und Verteidigung, zu schnell wurde der Puck hinten raus gespielt und zu viele Einzelaktionen bestimmten das Spiel der Ermatinger. Jedoch der Wille war immer da und die Moral stimmte, so war es dann in der 8 min, als Marco Som den Ausgleich erzielte, die Vorlage gab Andreas Devaux. Sicherheit brachte es aber den Ermatingern nicht,  nur  knapp 2 Minuten später lag man wieder zurück. Die Jungs aus Ermatingen versuchten alles,  aber das Spiel wollte nicht laufen, es gab einfach kein Zusammenspiel. So war es wieder eine Einzelleistung die zum 2:2 führte. Zwei Sekunden vor Drittelende netzte Andreas Devaux auf Vorlage von Ralf Saurer ein. So ging es mit einem Unentschieden in die erste Pause.

Der Start in das zweite Drittel begann sehr gut für die Ermatinger, es waren 32 Sekunden gespielt und Andreas Vogt erzielte das 3:2 für die Ermatinger. Sicherheit brachte dieser Treffer aber weiter nicht, so konnten die Vipers  das Spiel abermals drehen und auf 5:3 davon ziehen. Nie fanden die Seebuben ins Spiel, aber gekämpft haben sie. So wurde erst auf drei, dann auf zwei Reihen umgestellt.

Diese Maßnahmen brachten zwar spielerisch keine Besserung, aber irgendwie ist man durch den Treffer zum 5:4 von Frank Kaufmann auf Vorlage von Philipp Hildebrand und nachdem man den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers herausnahm, 10 Sekunden vor Schluss zum 5:5 gekommen. Das Tor zum Penaltyschissen erzielte Ralf Saurer.

Im folgenden Penaltyschiessen waren die Ermatinger wesentlich treffsicherer, die ersten drei Schützen verwandelten ihre Penaltys eindrucksvoll, die Vipers scheiterten am Torhüter der Ermatinger, Sandro Singer. Für Ermatingen trafen, Reto Lendemann, Marco Som und Andreas Devaux.

So sind die Seebuben nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen und führen weiter die Tabelle an.

 


KECK – HCE 2:5 ( 0:1,1:3,1:1 )

Zuschauer: 48

Mit Teamgeist an die Spitze.

Der HC Ermatingen erobert nach tollem Kampf, mit einem Sieg gegen KECK,  die Tabellenführung.

Gegen den Absteiger aus der THL A Gruppe wollten die Seebuben zeigen, dass das Ziel Play-off Teilnahme auch berechtigt ist. Das taten sie auch in beeindruckender Manier.

Von Beginn weg agierten die Ermatinger sehr konzentriert und spielten aus einer gesicherten Defensive gefährliche Angriffe heraus.

Das erste Drittel war sehr ausgeglichen und es dauerte bis zur 12 Spielminute, bis Reto Lendemann auf Vorarbeit von Andreas Devaux das viel umjubelte 1:0 für die Seebuben erzielte.

Mit diesem Ergebnis ging es dann in die Drittelpause. Nun wollten die Ermatinger weiter auf Sieg spielen, doch das wurde durch sehr viele Strafen  stark erschwert.  Nach überstandener Unterzahl konnte Ralf Saurer in der 18 Minute, nach sehr gutem Zuspiel von Peter Oberhänsli, die wichtige 2:0 Führungstor erzielen. Nun wurde das Spiel etwas härter und schneller. KECK wollte den Anschlusstreffer, welcher dann in der 21. Min in Überzahl zum 2:1 führte. Trotz des Gegentores spielten die Ermatinger weiter ihr Spiel, in der Verteidigung gut stehend und Druck nach vorne aufbauend, wurde das keine drei Minuten nach dem Anschlusstreffer belohnt. Ralf Kaufmann nutzte eine Unaufmerksamkeit des Torhüters und konnte auf Vorlage von Renzo Barzan  zum Zwischenzeitlichen 3:1 erhöhen. Jetzt spielten die Seebuben immer sicherer und konnten das Spiel in der 27. Spielminute vorentscheiden. Das wunderschöne Tor zum 4:1 erzielte Andreas Devaux auf Zuspiel von Ralf Saurer.

Mit einem 4:1 Zwischenstand ging es dann ins letzte Drittel. Nur die vielen Strafen konnten den Sieg der Ermatinger noch gefährden. Doch Bruno Stamm im Tor erwischte einen sehr guten Tag und vereitelte einige Einschussmöglichkeiten.  Die Seebuben bauten weiter Druck auf und machten in der 38. Minute alles klar. Michael Hartnack konnte mit dem 5:1 seine gute Leistung mit einem Tor belohnen. Die Vorarbeit erledigte auch hier wieder Ralf Saurer. Das 5:2 kurz darauf, war nur noch Kosmetik. Ermatingen spielte das 5:2 sicher nach Hause und konnte so mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung verdiente 3 Punkte ergattern.

 

HCE – Tatankas II 8:2

Zuschauer: knalldicht..äh…voll

Der HC Ermatingen legt einen Auftakt nach Maß in die neue Saison hin.

Auch das Match gegen Tatankas 2 konnten die Ermatinger für sich entscheiden.

Mit dem hart erkämpften Sieg gegen die Breakers im Rücken, begannen die mit drei Reihen angetretenen Seebuben druckvoll.

Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor und in der 9. Spielminute war der Bann dann gebrochen, Renzo Barzan brachte auf Vorarbeit von Reto Lendemann den HC Ermatingen verdient mit 1:0 in Führung.

Die Tatankas machten was sie konnten, hinten dicht machen und Konter warten.

Diese Taktik ging dann in der 10. Spielminute auf. Die Ermatinger wieder viel zu offensiv,

nutzten die Tatankas einen leichtfertigen Puckverlust und schlossen ihren Konter zum 1:1 ab (D. Nufer).

Die Seebuben spielten aber trotzdem unbeeindruckt weiter auf das Tor der Tatankas, die sich kaum noch befreien konnten. Sekunden vor Drittelende, konnte Ralf Kaufmann den Puck, auf Vorlage von Florian Gardi, an Freund und Feind hindurch zum hochverdienten 2:1 bringen.

Das zweite Drittel begannen die Ermatinger wieder sehr druckvoll, sie bestürmten das Tor der Tatankas, doch die Seebuben scheiterten immer wieder am guten Torhüter, oder an der vielbeinigen Abwehr der Tatankas.

So kam es wie es kommen musste, die Tatankas schlossen einen ihrer wenigen Konter zum 2:2 Ausgleich ab ( 17,40 min M Frischknecht ).

Der erneute Ausgleich konnte aber die Spiellaune der Ermatinger nicht stoppen, nach 22,46 Spielminuten sorgte Andreas Devaux mit seinem sehenswerten Tor für das 3:2.

Jetzt lief die Scheibe immer besser und die Seebuben nutzten ihre Tormöglichkeiten konsequent aus. Innerhalb von 2 Minuten erhöhten die Ermatinger auf 7:2. Die Tore machten Florian Gardi auf Zuspiel von Ralf Kaufmann zum 4:2, das 5:2 Marco Som auf Vorlage von Peter Oberhänsli und Markus Hochuli, 6:2 durch Reto Lendemann auf Vorlage von Roman Kiedaisch und Andreas Devaux und das 7:2 besorgte Roman Kiedaisch nach Zuspiel von Florian Gardi.

Das letzte Drittel lief ohne Höhepunkte fast durch, den Schlusspunkt setzte der Kapitän, mit der Sirene netzte er noch zum 8:2 Endstand ein, die Vorarbeit hier durch Florian Gardi.

Am Ende bleibt ein verdienter Sieg der Ermatinger, aber gegen KECK wird wohl gerade in der Defensive eine Leistungssteigerung nötig sein.

 

HC Breakers – HC Ermatingen 4:6 (2:0/2:4/0:2)

Zuschauer: Verkehrskollaps vor der Halle

Erster Favorit geschlagen!

Der HC Ermatingen hat einen Saisoneinstand nach Mass gefeiert. Gegen den leicht favorisierten HC Breakers erkämpften sich die Seebuben nach einer eklatanten Leistungssteigerung im Verlauf des Spiels wichtige drei Punkte.

Der erste Spielabschnitt war noch recht harzig verlaufen. Die zum ersten Mal in ihrer Vereinsgeschichte mit vier Sturmreihen und drei Verteidigerpaaren angetretenen Ermatinger hatten Mühe, ihren Rhythmus zu finden. Und weil auch die Zuordnung auf dem Spielfeld nicht sonderlich gut klappte, fackelten die Breakers nicht lange, kamen binnen der ersten vier Spielminuten zu einer 2:0-Führung und bauten diese im Wesentlichen nur deswegen nicht weiter aus, weil Sandro Singer im HCE-Tor in der Folge die Schotten dicht machte.

Die Ermatinger rissen sich am Riemen und hofften auf eine Initialzündung – die in der 19. Spielminute prompt kam. Verteidiger Renzo Barzan hatte an der Blauen Linie backhand abgezogen und getroffen. Nun kam deutlich mehr Ordnung ins Spiel der Gäste. Nach weiteren Treffern von Ralph Saurer (2) und Peter Oberhänsli – aber auch zwei weiteren Gegentreffern der Kategorie „Unnötig“ – ging es mit unentschiedenem Spielstand (4:4) zum zweiten Pausentee.

Die HCE-Cracks witterten nun Morgenluft. Um den Druck noch zu erhöhen, stellte Captain Andy Devaux für den Schlussabschnitt auf drei Blöcke um. Mit Erfolg, denn gut eineinhalb Minuten vor der Sirene ging der HC Ermatingen nach einem offenen Schlagabtausch erstmals in Führung. Marco Som hatte eine kurzfristige Verwirrung in der Breakers-Hintermannschaft gnadenlos ausgenutzt.

In den letzten Sekunden wurde es nochmals spannend. Ein Ermatinger sass auf der Strafbank, und zugunsten eines sechsten Feldspielers hatten die Breakers ihren Goalie vom Eis genommen. Sie wurden schlecht belohnt. Nach einem Befreiungsschlag reagierte Reto Lendenmann am schnellsten und netzte zum „Empty Netter“ ein.

Nach dem Abpfiff herrschte im HCE-Lager ausgelassener Jubel. Man hatte grosse Moral bewiesen, sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, mit Mann und Maus gekämpft, das nötige Quäntchen Glück gehabt und den Sieg am Ende durchaus verdient. Und dies in einer Partie, die von beiden Seiten erbittert, aber ausgesprochen fair geführt und vom Schiedsrichter-Gespann Wagner/Leicht tadellos geleitet wurde.