Spielberichte 11/12

Das A-Team!

Dem HC Ermatingen gelingt der Aufstieg in die Gruppe A der Thurgauer Hobby Liga.

Der Hockey-Club Ermatingen hat die sportlich erfolgreichste Saison seit seiner Gründung im Jahre 1988 hinter sich. In 16 Pflichtspielen in der Thurgauer Hobby Liga (THL) gingen die Cracks vom Bodensee-Ufer 13 Mal als Sieger vom Eis und beendeten die „Regular Season“ als Vizemeister der Gruppe B. Dazu kam ein unerwarteter dritter Rang beim internationalen Badger-Cup in Steinach/Österreich.

Die Krönung des Winters stellten die beiden Playoff-Spiele um den Aufstieg in die THL-Gruppe A dar, in denen der HC Ermatingen in einer „Best of three“-Serie dem EHC Wikinger gegenüberstand. Und wie kaum anders zu erwarten (beide Teams kennen sich aus zahlreichen vergangenen Auseinandersetzungen), liessen die Aufstiegsspiele an Ausgeglichenheit und Spannung nichts zu wünschen übrig.

Letztendlich behielten die HCE-Mannen aber die Oberhand. Nachdem Spiel 1 in der letzten Minute der Verlängerung mit 5:4 gewonnen werden konnte, liessen sich die Spieler um Clubpräsident Bruno Stamm in der zweiten Partie nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Nur im mittleren Spielabschnitt geriet das HCE-System kurzzeitig etwas ins Wanken, was die Wikinger mit dem 2:2 Ausgleich beantworteten. Doch die Ermatinger reagierten direkt, nutzten ihre personelle Überlegenheit von drei kompletten Sturmreihen gegenüber nur gerade acht Feldspielern beim Gegner gnadenlos aus und machten mit dem 5:2-Sieg alles klar.

„Mit dem Aufstieg in die THL-Gruppe A ist dem HC Ermatingen eine Leistung gelungen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre“, freut sich Clubpräsident Stamm. „Die Mannschaft hat sich sportlich und charakterlich sehr erfreulich entwickelt. Obwohl unsere Spieler ein Altersspektrum zwischen Anfang 20 bis Mitte 40 abdecken, herrscht ein tolles Klima in der Truppe. Und die Kameradschaft ist immer noch das höchste Gut jeder Hobby-Mannschaft. Uns ist völlig klar, dass im kommenden Winter in der Gruppe A ein ganz rauer Wind wehen und unser einziges realistisches Ziel im Klassenerhalt bestehen wird. Aber jetzt freuen wir uns erstmal über das, was wir in dieser Saison erreicht haben!“

 

HC Ermatingen – Farmteam HCZ 8:5 (3:3/2:1/3:1)

Zuschauer: Na klar.

Die Playoffs warten!

Zum zweiten Mal in Serie hat der HC Ermatingen die Aufstiegs-Playoffs in der Thurgauer Hobby Liga erreicht. Voraussetzung hierfür war ein zwar hart erkämpfter, aber doch in allen Belangen verdienter Sieg im letzten Vorrundenspiel gegen das Farmteam des HC Zihlschlacht.

Doch der vermeintliche Aussenseiter verkaufte seine Haut teuer. Die HCE-Cracks erarbeiteten sich zwar von Anfang mehr Spielanteile und auch mehr Torchancen, zeigten sich aber gegen die schnellen Konterangriffe der Farmteam-Stürmer (vor allem der Verstärkungsspieler vom HCZ) verwundbar. Die Quittung kassierte man in Form des 0:1 schon in der zweiten Spielminute.

Allerdings dauerte es keine Minute, bis Reto Lendenmann und Christian Bänziger binnen acht (!) Sekunden die Scharte ausgemerzt und den HCE erstmals in Führung geschossen hatten. Die wackelige Defensive blieb allerdings ein Problem, sodass das 3:3 zur ersten Drittelspause – Roman Kiedaisch hatte den dritten HCE-Treffer beigesteuert – völlig in Ordnung ging.

Zwar rissen sich die Ermatinger in der Folge am Riemen und kamen durch Lendenmann und Mika Gschwend auch zu zwei weiteren Treffern, doch das Farmteam liess nicht locker, konterte munter drauflos – und glich in der 32. Minute erneut aus. Dies war offensichtlich zuviel des Guten für Marco Som: Mit zwei Gewaltschüssen von der Blauen Linie in der 34. und 35. Minute stellte der HCE-Verteidiger den 2-Tore-Vorsprung wieder her und damit letztlich auch den Sieg sicher. Das 8:5 durch Kiedaisch neun Sekunden vor Spielende war quasi der Puderzucker obendrauf.

Nach dem elften Saisonsieg belegt der HC Ermatingen am Ende der “Regular Season” den zweiten Tabellenrang und spielt nun in einer Best-of-three-Serie um den Aufstieg in die Gruppe A. Der Gegner ist am 11. und 17. März der EHC Wikinger. Ein mögliches Entscheidungsspiel findet am 25. März statt. Der Spielort ist jeweils Romanshorn. Einige Tickets sind noch zu haben!

Tore: Lendenmann 2, Kiedaisch 2, Som 2, Gschwend, Bänziger

Assists: Lendenmann 2, Lacroix 2, Hildebrand, Kaufmann F., Aebli

Strafminuten: Kiedaisch 25, Hildebrand 2

 

Flying Porkies – HC Ermatingen 4:5 (3:2/0:1/1:2)

Zuschauer: Nicht so arg viele, aber ganz schön hübsche!

Die Türe zu den Playoffs steht weit offen

Mit einem äusserst hart umkämpften Sieg gegen die Flying Porkies, in dem man nicht weniger als viermal einem Rückstand hinterherrennen musste, hat sich der HC Ermatingen die grosse Chance bewahrt, aus eigener Kraft die Aufstiegs-Playoffs zu erreichen.

Im ersten Spielabschnitt begannen die Ermatinger allerdings gleichermassen unkonzentriert wie uninspiriert und liessen dem Gegner viel zu grosse Freiräume, sodass es nicht zuletzt HCE-Goalie Sandro Singer zu verdanken war, dass man nach den ersten 15 Spielminuten mit nur einem Tor Rückstand in die Kabine gehen konnte.

Ab dem Mitteldrittel agierten die Seebuben konsequenter und aggressiver, setzten den Gegner stärker unter Druck und erspielten sich eine leichte Feldüberlegenheit, die zum 3:3-Gleichstand zur zweiten Pause führte. Die Porkies blieben allerdings bei ihren schnellen Gegenstössen brandgefährlich und gingen prompt in der dritten Minute des Schlussdrittels zum vierten Mal in Führung.

Doch die HCE-Cracks zeigten Moral, glichen nicht nur erneut aus, sondern gingen in der 40. Spielminute sogar zum ersten Mal in Führung und brachten den knappen Vorsprung in der Folge sicher nach Hause. Obwohl die Partie vor allem in den Spielabschnitten 2 und 3 durchaus ihre ruppigen Momente hatte, behielt der diesmal als Einzelkämpfer agierende Referee Marx das Geschehen jederzeit im Griff.

Mit dem zehnten Saisonsieg ist der HC Ermatingen einen Spieltag vor Ende der Regular Season wieder auf den zweiten Tabellenrang hinter den bereits als B-Meister feststehenden Vipers vorgerückt. Mit einem Erfolg gegen das Farmteam am 4. März können die Seebuben den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs gegen den Letztplatzierten der THL-Gruppe A klarmachen, ohne Schützenhilfe in Anspruch nehmen zu müssen.

Tore: Lacroix, Lallemand, Oberhänsli, Lendenmann, Hartnack

Assists: Lendenmann 2, Cunti

Strafminuten: Lallemand 34 (pfui, also echt!), Kaufmann F. 2, Som 2, Gschwend 2

 

Vipers – HC Ermatingen 10:1 (4:0/3:1/3:0)

Zuschauer: Viele Vipers-Fans…

Null Chance gegen die Tabellenführer

Das erhoffte Spitzenspiel gegen die Vipers ging für den HCE fürchterlich in die Hosen. Zu hoch war das angeschlagene Tempo der Heimmannschaft, zu präzise waren die Pässe und zu eiskalt die Abschlüsse vor dem Tor. Man kann den Vipers zu dieser Leistung nur gratulieren! Genau so spielt eine konkurrenzfähige Mannschaft in der A-Gruppe der THL. Chapeau!

Tore: Lendenmann

Assists: Kaufmann F.

Strafminuten: Cunti 2, Vogt 2

 

HC Ermatingen – KECK 4:3 n. P. (0:0/3:1/0:2)

Zuschauer: Wie denn, bei der Kälte!

Vorsprung verjuxt, Penaltyschiessen gewonnen

Der HC Ermatingen hat im direkten Duell um den Einzug in die Aufstiegs-Playoffs gegen KECK einen wichtigen Sieg errungen. Durch die glatte Hinrunden-Niederlage Anfang Dezember gewarnt, gingen die Seebuben von Anfang an konsequent zu Werke. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes Spiel zwischen zwei vergleichbar starken Teams, die sich im ersten Drittel weitgehend neutralisierten. Chancen waren zwar da – wirklich zwingende aber nicht.

Der Mittelabschnitt verlief ähnlich – bis die zweite Ermatinger Sturmreihe mit Saurer, Bänziger und Fischer binnen 21 Sekunden gleich zweimal scorte. Und als keine anderthalb Minuten später ein kerniger Slapshot von Lallemand zum 3:0 im KECK-Gehäuse einschlug, schien die Partie gelaufen.

Und prompt kehrte im Ermatinger Kader der Schlendrian ein. Die Quittung folgte noch vor der Drittelspause. Einen pfeilschnellen Konter vermochte die HCE-Defensive nur mit unlauteren Methoden zu stoppen, und Ebneter verwandelte den fälligen Penalty auf die, wir müssen’s zugeben, ziemlich raffinierte Tour.

Die letzten 15 Minuten begannen wie die ersten – Chancen hüben wie drüben, aber ohne zählbares Ergebnis. Bis Schallenberg ein Solo mit dem 3:2-Anschlusstreffer abschloss. Die Kradolfer riskierten in der Schlussphase alles, ersetzten den Torhüter durch einen sechsten Feldspieler und wurden exakt 45 Sekunden vor Spielschluss nach einem Gestocher vor HCE-Keeper Singer mit dem Ausgleich belohnt.

Im Penaltyschiessen behielten die Ermatinger dann die Nerven und sicherten sich nach je sechs Schützen den Extrapunkt. Die Frage, ob man sich über zwei gewonnene Zähler freuen oder über einen vergebenen Punkt ärgern solle, war so eindeutig nicht zu beantworten. Einerseits schmerzt es immer, wenn man einen 3:0-Vorsprung herschenkt – andererseits entsprach der Sieg nach Penaltyschiessen wohl eher dem Spielverlauf.

Der HC Ermatingen hat damit drei Spieltage vor Schluss wieder den zweiten Tabellenrang eingenommen, der zur Qualifikation für die Aufstiegs-Playoffs gegen den Letztplatzierten der Gruppe A berechtigt.

Tore: Bänziger, Saurer, Lallemand

Assists: Saurer, Lendenmann, Bänziger

Strafminuten: Bänziger 4, Som 2, Hochuli 2

 

HC Ermatingen – Birberger 5:3 (2:0/2:1/1:2)

Zuschauer: Hauptsächlich Ultras

Am Schluss wurd’s nochmal eng …

Der HC Ermatingen hat auch das «Rückspiel» gegen den EHC Birberger nur drei Wochen nach dem ersten Kräftemessen der Saison für sich entschieden. Von Beginn an erarbeitete sich der Vizemeister eine leichte Feldüberlegenheit, vermochte diese vor dem gegnerischen Tor aber nicht in Zählbares umzusetzen.

In der neunten Spielminute war es ausgerechnet Mika Gschwend, der bei seinem ersten THL-Spiel für den HC Ermatingen kaltblütig den ersten Treffer markierte und damit einen Einstand nach Mass feierte. Das 2:0 durch Ralph Saurer in Unterzahl verschaffte den HCE-Cracks zur ersten Drittelpause etwas Luft.

Allerdings nur kurz, denn erst zwei Minuten waren im Mittelabschnitt gespielt, als die Birberger die Unordnung in der Hintermannschaft der Gastgeber zum Anschlusstreffer nutzten. Die Seebuben wankten nun ein wenig – aber sie fielen nicht. Frank Kaufmann und abermals Saurer erhöhten den Vorsprung binnen 73 Sekunden auf drei Tore. Die Sache schien gelaufen.

Leider machten sich die Ermatinger im Schlussdrittel das Leben durch dämliche Strafen selber schwer und verloren prompt den Faden, was der Gegner gnadenlos ausnutzte und in der vorletzten Minute sogar das 4:3 erzielte. Die Birberger riskierten nun alles, nahmen den Torhüter aus dem Kasten – und HCE-Topscorer Reto Lendenmann machte mit seinem «Empty Netter» 19 Sekunden vor Schluss alles klar.

So gab’s doch noch verdiente, aber letztlich unnötig schwer erkämpfte drei Punkte, womit der HC Ermatingen die Playoff-Plätze in der Tabelle weiter im Visier hat.

Tore: Saurer 2, Gschwend, Kaufmann F., Lendenmann

Assists: Oberhänsli, Fischer, Freitag

Strafminuten: Saurer 10, Lendenmann 2, Som 2, Hildebrand 2, Kiedaisch 2, Gschwend 2

 

Birberger – HCE 1:3 (0:2/0:1/1:0)

Zuschauer: 12

Die Devise gegen die Birberger war wohl klar…nach zwei Niederlagen in Serie musste wieder ein Sieg her! Die Ermatinger gingen darum konzentriert ins Spiel und wussten durch konsequentes Vorchecking die Angriffe der Birberger bereits in deren eigenen Drittel zu unterbinden. In der 9. Minute war es dann Fischer, welcher auf Pass von Saurer in eher glücklicher aber verdienter Art und Weise den ersten Treffer des Abends markierte. Wenige Sekunden später nockte Michi Hartnack den gegnerischen Torhüter zum 0:2 Pausenstand aus.
Zu Ende des 2. Drittels kassierte Hochuli die zweite seiner 3 Strafen. Beim anschliessenden Bully war es dann aber Kiedaisch welcher entwischte und Lendemann eine Glanzvorlage zum 0:3 (in Unterzahl!) geben konnte.
Danach wurde das Spiel gehässiger. Die Heimmannschaft versuchte durch Schwalben und einem elenden Herumgeschreie die Gunst der Schiedsrichter auf die eigene Seite zu ziehen. Den Höhepunkt dieser Streitereien bildete dann aber ein äusserst gefährlicher Check in den Rücken von Kiedaisch, welcher mit viel Glück unverletzt blieb. Kurz vor Schluss erzielten die Birberger dann aber doch noch den schön platzierten Ehrentreffer.

Fazit: Die Mannen vom Untersee spielten sich durch eine gute Mannschaftsleistung und konsequent gespieltem Vor- und Backchecking zum wohl verdienten Sieg!

 

KECK – HCE 5:1 (0:0/2:1/3:0)

Zuschauer: es war wohl zu warm…

Furioses Schlussfeuerwerk

Im Gegensatz zum Spiel gegen die Vipers starteten die Seebuben druckvoll gegen die Mannen aus Kradolf. Es entwickelte sich ein schnelles und hartes Spiel mit Chancen hüben und drüben.
Zu Beginn des 2.ten Drittels wurde das Spiel aggressiver und die Schiedsrichter Burkhard und Gansner hatten alle Hände voll zu tun. Obwohl die Ermatinger kleverer agierten und weniger Strafen nahmen, klingelte es nach 22 Minuten zum ersten Mal im Kasten von Torhüter Stamm. Doch nur gerade 20 Sekunden später nutzte Frank Kaufmann einen überheblichen Spielzug der Gegnerischen Nr.22 eiskalt aus und netzte zum 1:1 Pausenstand ein.
Knapp 5 Minuten vor Spielschluss nahm KECK ein Timeout. Ab diesem Zeitpunkt war der HCE komplett von der Rolle. Innerhalb von nur gerade 2 Minuten zog die Heimmannschaft auf 5:1 davon und bescherte den Seebuben die 2. Saisonniederlage.

 

HC Ermatingen-Vipers Weinfelden 1:6

Zuschauer: ohne Worte…

Erste Niederlage zeigt Grenzen auf.

Der Biss einer Viper erfolgt meist sehr schnell und kann Lähmungserscheinungen bei ihrem Opfer auslösen…

Anders kann man den Spielverlauf wohl nicht erklären.

Sehr schnell bissen die Vipers 3-mal zu und zeigten den Seebuben schnell und eindeutig die Grenzen auf. Tapfer versuchten die Ermatinger sich gegen die giftigen Zähne der Vipers zu wehren, erfolglos. Zwar erspielte sich der HC einige Chancen, diese wurden aber vom sehr guten Ivan Meyer im Tor der Vipers vereitelt. Kurz keimte Hoffnung bei den Seebuben auf, als Frank Kaufmann ein Konter mustergültig abschloss. Es sollte der einzige Treffer der Ermatinger bleiben, trotz großem Kampf konnten die Ermatinger den Vipers nie wirklich gefährlich werden. Zwar fing man sich im laufe des Spiels und konnte mithalten und das Match ausgeglichener gestallten, doch das Spiel der Vipers war an diesem Abend einfach zu gut organisiert, läuferisch und spielerisch war der HC den Vipers einfach unterlegen.

So hatten die Seebuben nie wirklich eine Möglichkeit das Spiel zu drehen und mussten eine verdiente erste Saisonniederlage hinnehmen.

 

EHC Tatankas 2 – HC Ermatingen 2:3 (1:2/0:0/1:1)

Zuschauer: Ich sag’s euch …

Arbeitssieg gegen den “Underdog”

Zu einem harten Stückchen Arbeit entwickelte sich für die Mannen des HC Ermatingen das Rückspiel gegen den EHC Tatankas 2, den man in der Hinrunde noch mit 13:1 vom Eis gefegt hatte. Zum zweiten Kräftemessen rückten die Tatankas allerdings personell verstärkt an, sodass sich ein spannendes Spiel entwickelte, in dem sich der Tabellenführer zwar von Beginn an ein Chancen-Plus erarbeitete, dieses aber kaum in Zählbares umzumünzen vermochte.

Nachdem sich die Ermatinger Angreifer ein ums andere Mal am bärenstarken Tatankas-Goalie Oliver Schmid die Zähne ausgebissen hatten, war es ausgerechnet ein klassischer Konterangriff, den Mischa Freitag in der 12. Spielminute zur 0:1-Führung für den HCE abschliessen konnte. Kaum war der Torjubel verklungen, klingelte es schon zum ersten Mal im Kasten des nicht minder starken HCE-Torhüters Sandro Singer (14.). Immerhin sorgte das 1:2 durch Christian Bänziger nach einer Bilderbuch-Kombination mit Ralph Saurer doch noch für die Ermatinger Führung zum Pausentee.

Ähnliches Bild im Mittelabschnitt: Die HCE-Cracks machten Druck und kamen zu weiteren guten Chancen, mehr als ein Pfostenknaller von Marcus Lacroix schaute aber nicht heraus. Im Gegenzug blieben die Tatankas bei ihren pfeilschnellen Kontern gefährlich, um im rechten Moment aber noch von der konzentriert agierenden HCE-Defense gestoppt zu werden.

Als sich dieses Spiel im dritten Drittel fortsetzte und jedermann schon dachte, das 1:2 würde bis zur Schluss-Sirene Bestand haben, netzten die Tatankas in der 37. Minute doch noch zum Ausgleich ein. HCE-Präsident Bruno Stamm an der Bande reagierte, stellte auf zwei Blöcke um und setzte nun alles auf die Karte Angriff. Mit Erfolg: Gut fünf Minuten vor Spielende war es einmal mehr der HCE-Paradesturm mit Roman Kiedaisch und Vollstrecker Reto Lendenmann, der den Puck zum 2:3 quasi ins gegnerische Tor hinein arbeitete.

In der Schlussphase wurde es dann nach einer 2-Minuten-Strafe nochmals eng für den HCE. Doch die vier Seebuben betrieben das „Penalty Killing“ letztlich so konsequent, dass der Gegner gar keine Chance bekam, den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis zu nehmen und damit gar in doppelter Überzahl agieren zu können. So blieb es beim knappen Sieg für den HC Ermatingen, der sich damit die weisse Weste bewahrte und weiterhin die Tabelle der THL-Gruppe B anführt.

Fazit: Ein spannendes, faires, von den Herren Kuster und Hirlinger tadellos geleitetes Spiel gegen einen starken Gegner, der in dieser Zusammensetzung noch dem einen oder anderen vermeintlichen Favoriten in die Suppe spucken kann.

Tore: Freitag, Bänziger, Lendenmann

Assists: Oberhänsli, Saurer, Kiedaisch

Strafminuten: Lallemand 2, Kiedaisch 2

 

HC Ermatingen – Railroad Cowboys 13:0 (3:0/5:0/5:0)

Zuschauer: Immer diese Petarden-Schmeisser!

Schützenfest gegen die Neulinge

Im vierten Saisonspiel ist dem HC Ermatingen der bereits dritte zweistellige Sieg gelungen. Gegen die in dieser Saison neu in die THL eingestiegenen Railroad Cowboys begannen die Ermatinger druckvoll, wenngleich Konsequenz und Positions-Disziplin im ersten Spielabschnitt noch zu wünschen übrig liessen, was dem Gegner einige gute Torchancen ermöglichte. Immerhin stimmte mit dem 3:0 zur ersten Pause das Ergebnis.

Ab dem zweiten Drittel nahmen die Seebuben das Heft vollends in die Hand und unterzogen den gegnerischen Torraum einer Dauerbelagerung. Je fünf weitere Tore im zweiten und dritten Spielabschnitt stellten einen weiteren Kantersieg der Seebuben sicher, und Sandro Singers erstklassige Torhüter-Leistung wurde mit dem ersten Shutout der Saison belohnt.

Der HCE weist damit als einziges Team in der Gruppe B eine weisse Weste auf und liegt mit einem Torverhältnis zum Einrahmen (42:3) unangefochten an der Tabellenspitze. Wobei das momentane Klassement das Kräfteverhältnis nur unzureichend widerspiegelt, weil die echten “Brocken” im Kampf um einen möglichen Playoff-Platz noch kommen.

Tore: Lendenmann 4, Kiedaisch 2, Saurer 2, Gardi 2, Lacroix, Oberhänsli, Bänziger

Assists: Kiedaisch 5, Lendenmann 2, Lacroix 2, Gardi 2, Oberhänsli, Saurer, Bänziger, Fischer, Hildebrand, Kaufmann R., Vogt

Strafminuten: Hildebrand 4, Bänziger 2

 

HC Ermatingen – Flying Porkies  5:1 (1:0/1:1/3:0)

Zuschauer: Der helle Wahn!

Ein hartes Stückchen Arbeit

Mit den Flying Porkies hat der HC Ermatingen in Romanshorn den ersten schweren Brocken dieser THL-Saison bewältigt. Zwar erarbeiteten sich die Tabellenführer von Anfang an eine leichte Feldüberlegenheit, doch Tore wollten zunächst keine fallen. Erst in der siebten Minute bezwang HCE-Topscorer Reto Lendenmann die starke Porkies-Torfrau Vicky Tschanz nach einem Sololauf, der Alex Owetschkin vor Neid hätte grün anlaufen lassen.

Die Freude über die knappe Führung nach dem ersten Drittel währte nicht lange, denn nur 12 Sekunden nach Wiederanpfiff klingelte es erstmals im Kasten von HCE-Keeper Bruno Stamm. Doch weder dies noch die folgende Anhäufung dämlicher Strafen – längere Zeit spielte man gar in 3:5-Unterzahl – brachten die Ermatinger ernstlich aus dem Konzept, zumal Stamm in der Folge eisern die Schotten dicht machte und so die immer wieder gefährlichen Gegenangriffe der Flying Porkies neutralisierte. Derweil beackerten die Seebuben unverdrossen den gegnerischen Slot, wobei es bis zur 28. Minute dauerte, bis Verteidiger Marco Som seinen berüchtigten Hammer auspackte und zur 2:1-Führung zum zweiten Pausentee einschoss.

Im Schlussabschnitt schwanden beim nur mit zwei Blöcken angetretenen Gegner sichtlich die Kräfte. Nach einem weiteren Knaller von Som zum 3:1 (36.) war es Captain Marcus Lacroix, der nur 78 Sekunden später einen Slapshot von Roman Kiedaisch ins Tor der “Schweinchen” ablenkte und damit für die Vorentscheidung sorgte. Ralph Saurers 5:1 in der drittletzten Spielminute war dann quasi der Zuckerguss obendrauf.

Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel liegt der HC Ermatingen nach wie vor an der Tabellenspitze der THL-Gruppe B.

Tore: Som 2, Lendenmann, Lacroix, Saurer

Assists: Bänziger, Kiedaisch

Strafminuten: Gardi 6, Som 4, Hochuli 2, Kaufmann R. 2

 

HC Ermatingen – Tatankas 2  13:1 (4:0/4:0/5:1)

Zuschauer: Laolas gingen durch die Arena

Schützenfest am zweiten Spieltag

Auch am zweiten Spieltag sollte es einen ungefährdeten Sieg für die Seebuben geben.

Gegen die von Beginn an total überforderten Tatankas 2, gaben die Jungs vom HC Ermatingen ordentlich Gas und es entwickelte sich eine einseitige Partie.

Schnell gingen die Ermatinger in Führung und bauten diese stetig aus, wobei viele Tormöglichkeiten vergeben worden sind. Hinten spielten die Ermatinger sicher und versuchten mit einem ordentlichen Aufbauspiel nach vorn Gefahr zu entwickeln. Dies gelang über weite Strecken sehr gut und so stellten die Ermatinger die Gäste vor oft unlösbare Aufgaben. Teilweise spielten die Seebuben die Tatankas2 sogar in eigener Unterzahl an die Wand.

Einzig das Gegentor kurz vor Schluss war ärgerlich und verhinderte ein verdientes zu Null-Spiel für Bruno Stamm im Tor der Ermatinger.

Die Tore für den HCE : Lendemann 4 Tore/ 6 Assist; Kiedaisch 3 T / 1 A ; Bänzinger 2T ; Kaufmann Ralf 2 T / 1 A ; Som 1 T ; Oberhänsli 1T/ 1A

Weitere Vorbereiter: Kaufmann Frank 1 A und Gardi 2 A

Strafen.: Kaufmann 6 / Som 2

 

Farmteam – HC Ermatingen 1:11 (0:3/0:3/1:5)

Zuschauer: die Gütti kochte

Gelungener Saisonstart

Mit einem souveränen, allerdings durchaus auch ein wenig schmeichelhaften Kantersieg startete der HC Ermatingen in die THL-Saison 2011/2012. Vor allem im ersten Drittel stimmte bei den Seebuben einiges noch nicht, sodass der Gegner zu einigen guten Torchancen kamen. Die Ermatinger 3:0-Führung zum ersten Pausentee war zum einen auf eine deutlich bessere Effizienz vor dem gegnerischen Tor und zum anderen auf einen blendend aufgelegten Goalie Sandro Singer zurückzuführen.

Im zweiten Spielabschnitt übernahm der Vizemeister dann deutlicher das Zepter. Das Farmteam mühte sich nach Kräften und blieb mit seinen Kontern auch gefährlich, doch im Vergleich zu Drittel 1 liessen die HCE-Cracks deutlich weniger Chancen zu. Das 6:0 zur zweiten Pause bedeutete bereits die Vorentscheidung.

Zumal Ermatingen auch in den letzten 15 Minuten nichts mehr anbrennen liess. Zwar kam das Farmteam durch einen verwandelten Penalty zum mehr als verdienten Ehrentreffer, weil gleichzeitig aber beim Gastgeber die Kräfte schwanden, schlugen die HCE-Stürmer noch weitere fünf Mal zu.

Statistik:

Tore: Kiedaisch 3, Lendenmann 3, Som 2, Lacroix 1, F. Kaufmann 1, Hartnack 1

Assists: Kiedaisch 4, Lendenmann 3, Lacroix 3, Som 1, Hartnack 1

Strafminuten: Som 4, Hochuli 2, Hildebrand 2, Vogt 2